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Licht adjustierbare Linse (LAL)
Beim Grauen Star (Katarakt), einer Linsentrübung des Auges, sorgt eine Operation wieder für einen klaren Blick. Die eigene Linse wird durch eine Kunstlinse, die sogenannte Intraokularlinse (IOL), ersetzt. Experten sprechen dabei von einer Katarakt-Operation durch Phakoemulsifikation.
Ist der Patient mit Grauem Star (Katarakt) zusätzlich kurz- oder weitsichtig, wird eine Linse in entsprechender Sehschärfe eingesetzt. Treten nach der OP Abweichungen zu der errechneten Stärke auf, muss zusätzlich eine Brille oder Kontaktlinsen getragen werden. Die Licht-adjustierbare Linse (LAL) ist eine in Amerika entwickelte Kunstlinse, die durch eine Bestrahlung mit UV-Licht nachjustiert wird.
Auf diese Operationstechnik spezialisierte Augenzentren setzen bei der Katarakt-Operation statt einer Standardkunstlinse mit fixer Brechkraft diese neuartige Licht-adjustierbare Linse (LAL) ein, deren Brechkraft nach der Behandlung mittels UV-Bestrahlung justiert wird. So werden Fehlsichtigkeiten dauerhaft und hochpräzise behoben und die Fernbrille überflüssig.
Eine Licht-adjustierbare Linse (LAL) kommt für alle Patienten in Frage, die sich wegen des Grauen Stars operieren lassen – das sind jährlich etwa 500.000 Menschen in Deutschland. Die Licht-adjustierbare Linse (LAL) ist auch für Patienten mit Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Stabsichtigkeit geeignet, die aus medizinischen Gründen keine Augenlaseroperation (LASIK) vornehmen lassen dürfen. Dazu gehören auch Patienten mit hohen Brillenwerten.